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Harz

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Die Brockenbahn

Seit mehr als hundert Jahren schnaufen Harzer Schmalspurbahnen (HSB) durch Deutschlands nördlichstes Mittelgebirge. Sie nennen sich stolz "Die Größten unter den Kleinen". Nicht ohne Grund: Ihr Streckennetz ist mit 131 Kilometern das mit Abstand umfangreichste deutsche Schmalspurbahn-Streckennetz.ZUG

Mehr als hundert Jahre ist sie nun unter Dampf
Eigentlich sind es drei Bahnen, die unter dem Namen HSB pro Jahr rund eine Million Passagiere transportieren. Das (H)SB fährt auf ihren schmalen Schienenbett auf 60,5 Kilometern Schienen zwischen Wernigerode und Nordhausen von Nord nach Süd durch den Harz. Die H(S)B repräsentiert ebenso die Selketalbahn, die regelmäßig über 52 Kilometer von Gernrode nach Eisfelder Talmühle/Hasselfelde verkehrt.

Die HS(B) steht jedoch auch für die 1991 nach langer Unterbrechung wiedereröffnete Brockenbahn, die an Spitzentagen bis zu tausend Touristen auf den 1142 Meter hohen Harzgipfel befördert. Ein weiteres viertes Teilstück - die ehemalige Südharzbahn zwischen Walkenried und Braunlage in Niedersachsen - ist leider unwiederbringlich verloren: Sie ist nach dem Zweiten Weltkrieg eingestellt und 1961 abgebaut worden.

Zweithöchster Bahnhof Deutschlands
Über 950 Höhenmeter schnaufen die teilweise museumsreifen Dampflokomotiven zwischen dem tiefstgelegenen Punkt von 142 Meter über NN bis zum Bahnhof auf dem Brocken (1125 m über NN). Der Brockenbahnhof gilt nach der Bergstation der Zugspitzbahn als zweithöchster Bahnhof Deutschlands.Schon im Jahr 1886 bauten zwei Privatbahngesellschaften Schienenstränge im Harz. Das Gesamtnetz - so wie man es heute kennt, - wurde 1899 in fertig gestellt.


Die Locks der HSB sind aber alles andere als eine Museumsbahnen. Natürlich gelten die alten, malerischen Dampflokomotiven als die Zugpferde. Doch die Bahngesellschaft, die 1991 von drei Landkreisen und anliegenden Gemeinden gegründet wurde und am 1. Februar 1993 den Betrieb von der ehemaligen Deutschen Reichsbahn übernommen hat, will mehr sein als eine gewöhnliche Museumsbahn.

Der Brockenbrocken

Erstmals verbrieft ist eine Besteigung des Brockens am 3.8.1579. Jedoch schon im 17.Jh. häuften sich die Begehungen dieses außergewöhnlichen Berges. Zu Fuß und teilweise zu Pferd machten sich Schaulustige auf den beschwerlichen und steilen Weg. Im Jahre 1591 wurde der erste, mit 1000 Tannenstämmen befestigte Weg angelegt. Allerdings endete er auf halber Höhe. Erst 1736 baute man das erste Gebäude auf dem Brocken, das "Brocken- und Brunnenhäuschen". Zur Jahrhundertwende eröffnete schließlich ein Gasthaus, das im Jahre 1825 an manchen Tagen bereits um die 100 Schlafgäste beherbergte.

Kurze Brocken Geschichte

Erstmals verbrieft ist eine Besteigung des Brockens am 3.8.1579. Jedoch schon im 17.Jh. häuften sich die Begehungen dieses außergewöhnlichen Berges. Zu Fuß und teilweise zu Pferd machten sich Schaulustige auf den beschwerlichen und steilen Weg. Im Jahre 1591 wurde der erste, mit 1000 Tannenstämmen befestigte Weg angelegt. Allerdings endete er auf halber Höhe. Erst 1736 baute man das erste Gebäude auf dem Brocken, das „Brocken- und Brunnenhäuschen“. Zur Jahrhundertwende eröffnete schließlich ein Gasthaus, das im Jahre 1825 an manchen Tagen bereits um die 100 Schlafgäste beherbergte.

Der Brocken und seine Mythologie

Es ist allseits bekannt, dass der Harz nicht nur ein Platz von unübertrefflicher Schönheit ist, sondern auch, dass sich Hexerei und Zauberwerk dort zutragen. Auch Goethe und Heine konnten sich den Sagen und Mythen dieser Gegend nicht entziehen.

Goethes Brockenwanderung und der "Faust"

Goethe war nicht nur Dichter, sondern auch Wissenschaftler. Als junger Mann erkletterte er, gemeinsam mit einem Freund, den höchsten Berg des Harzes, um dessen Geheimnisse zu erkunden. Welchen Eindruck muß der Anblick in ihm hinterlassen haben! .....; der Gipfel ist meist nebelverhangen. Diese geheimnisvolle Umgebung inspirierte Goethe derart, dass er eine Szene in seinem 'Faust' dort ansiedelte. Dabei bezog er sich auf verschiedene Legenden des geheimnisumwitterten Orts ein. So der, dass ein Mann einen Pakt mit dem Teufel einging. Für das Wissen, "was die Welt im Innersten zusammenhält", verkaufte er ihm seine Seele. Doch der Faust Mythos ist nicht neu. Bereits der englische Dichter Philip Marlowe schrieb im 16. Jahrhundert eine Geschichte vom 'Doctor Faustus'. Goethes 'Faust' gehört heute unbestreitbar zu den Klassikern der deutschen Literatur. Doch bereits wenig nach seiner Entstehung inspirierte er andere, so den Dichter Adalbert Chamisso und seine 'wundersame Geschichte vom Peter Schlehmil'. Eine andere Sage des Harzes findet sich ebenfalls im 'Faust' wieder. So sollen die Hexen in jeder Walpurgisnacht zum Brocken fliegen, um mit dem Teufel zu tanzen. An diesen Stellen haben die Felsen besonders bizarre Formen. So tragen zwei von ihnen den Namen 'Hexenaltar' und 'Teufelskanzel'

Das Welfenschloss in Herzberg am HarzSchloss

Das Welfenschloss hoch über der Stadt Herzberg am Harz gelegen, stammt in seinen ältesten Teilen aus dem 16. Jahrhundert.
Es ist das größte Schloss in Fachwerkbauweise Niedersachsens und eines der bedeutendsten Baudenkmäler der Harzregion

Der Herzberger Juessee
Jueessee
Der Juessee ist ein max. 28,5 m tiefer und 6,88 ha großer - vor etwa 8.000 bis 14.000 Jahren entstandener - Erdfallsee im Zentrum der Stadt.
Er ist Ausgangspunkt vielfältiger Aktivitäten wie Schwimmen, Tauchen, Angeln und Bootsfahrten

Die Rhumequelle

Die Rhumequelle nahe Pöhlde gehört zu den ergiebigsten Karstquellen Mitteleuropas.RhmeQu

Am Tage fließen etwa 2500 Liter in einer Sekunde über den Rhumefluss ab. In Hochwasserzeiten schüttet die Quelle bis zu 5500 Liter in der Sekunde.
Die Einhornhöhle bei Scharzfeld ist ein natürlich entstandener Hohlraum im Zechsteindolomit der Permzeit. Diese ca. 270 Mio. Jahre alten Gesteine des ausgehenden Erdaltertums treten gürtelförmig am südwestlichen Harzrand zutage. Die allmähliche Verwitterung des Dolomitgesteins hat seit Jahrhunderttausenden zur Entstehung von Höhlensystemen geführt.

Burg Scharzfels

Auf einem etwa 150 m über dem Odertal aufragendem Dolomitfelsen liegen die Reste der ehemaligen Burg Scharzfels. Die Burg stammt aus dem Ruine Sch12. Jahrhundert, wobei die erste geschichtliche Erwähnung im Jahre 1131 zu finden ist. Sie gehörte ursprünglich dem Grafen von Scharzfeld, dessen Geschlecht bis zum Ausgang des 13. Jahrhunderts in und um Scharzfeld herrschte.
Die Steinkirche bei Scharzfeld, in deren Bereich durch die „Spatenforschung" eine menschliche Ansiedlung bereits während der Altsteinzeit und der mittleren Steinzeit nachgewiesen wurde, ist als einzige altsteinzeitliche Höhenstation Niedersachsens eine der bekanntesten und wichtigsten Fundstätten des südniedersächsischen Raumes.

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